JuliA-Sachsen setzt sich neue Ziele (38.JuliA-Landeskongress)

Aus Beschlusssammlung der JuliA Sachsen
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Die Jungliberale Aktion Sachsen steht mit jetzt knapp über 200 Mitgliedern vor zahlreichen neuen Aufgaben und Herausforderungen. Viele Jugendliche kommen zur JuliA oder zu den JuLis und wollen die Gesellschaft aktiv mitgestalten. Die Gründung neuer Gliederungen im Muldentalkreis, Leipziger Land, Bautzen, Zwickau, Aue- Schwarzenberg und Löbau-Zittau zeigt außerdem, dass die lokale Verankerung stark zunimmt. Viele Dinge, die in den Jahren zuvor erreicht worden sind, gilt es zu etablieren und zu stärken. Umso wichtiger ist die Strategie, mit der die künftige Arbeit im Landesverband und den Kreisverbänden einhergeht.


Der JuliA-Landesverband Sachsen kämpft seit einiger Zeit mit finanziellen Problemen, deren Behebung wichtigstes Ziel künftiger Arbeit sein muss. Ohne solide finanzielle Basis sind politische Jugendarbeit und natürlich auch der zugehörige Spaßfaktor nicht möglich. Die Aufstellung einer klaren Gegenüberstellung sowohl von Einnahmen und Ausgaben als auch von Vermögenswerten und Schulden gehört ebenso selbstverständlich dazu wie eine strukturierte und an mögliche Risiken angepasste Haushaltsplanung [1]. Bei allen finanziellen Planungen muss zudem der finanziellen Situation der Kreisverbände Rechnung getragen werden, insbesondere die neuen Verbände in den Landkreisen werden Unterstützung brauchen, die zwar wohl nicht in Geld, wohl aber in Material und Sachleistungen nötig werden wird. Hier ist das Eingreifen des Landesverbandes gefordert, damit das Engagement der zum Teil sehr kleinen Gruppen nicht zum Erliegen kommt. Unterstützung für die Kreisverbände muss zudem in organisatorischer Hinsicht gewährleistet werden [2]. Regelmäßige Seminare für Neulinge in unseren Reihen, in denen alle Aspekte der sächsischen Jungliberalen aber auch des Bundesverbandes erläutert werden, können dazu einen wichtigen Beitrag leisten [3].


Das vielfältige Engagement von Mitgliedern in Stadt und Land, die vielen Ideen und Aktionen aber auch die Initiativen, die über die Parlamente und die dortigen Vertreter der FDP realisiert werden, müssen für Jugendliche in ganz Sachsen Ansporn sein, sich selbst zu engagieren – am besten natürlich bei den Jungliberalen. Insofern ist die Öffentlichkeitsarbeit ein dritter zentraler Punkt künftiger Arbeit. Eine aktive Pressearbeit gehört ebenso dazu wie Präsenz der JuliA und der JuLis bei Veranstaltungen der FDP und anderer gesellschaftlicher Gruppen. Insbesondere aber die Information der jeweils lokalen Pressevertreter muss gewährleistet werden [4]. Daneben ist ein zweiter Punkt der Öffentlichkeitsarbeit für den Landsverband Sachsen von Bedeutung: die Kommunikation innerhalb der Jungen Liberalen. Sächsische Ideen und Inhalte müssen auch im Interesse des Gewichts der sächsischen Jungliberalen innerhalb des Bundesverbandes kommuniziert werden sowie den Mitgliedern und Interessenten in Sachsen zugänglich gemacht werden [5].


Mit diesem Punkt ist die letzte wesentliche Aufgabe des Landesverbandes und damit des Landesvorstandes verbunden: Über die Punkte [1] bis [5], die gesetzten Ziele, die festgelegten Verantwortlichkeiten und die erzielten Fortschritte muss gegenüber dem Landeskongress und damit gegenüber den Mitgliedern und Kreisverbänden Rechenschaft abgelegt werden. Durch die Satzung sind mindestens zwei Landeskongresse pro Jahr vorgeschrieben, eine Zwischenbilanz zur Halbzeit der Legislatur ist somit gut möglich. Entlang dieser fünf Prämissen können und müssen sich die inhaltliche Arbeit der JuliA Sachsen entwickeln und das Verbandsleben entfalten.