Ohne Autonomie keine Elitehochschulen

Aus Beschlusssammlung der JuliA Sachsen
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Die Jungliberale Aktion Sachsen begrüßt, dass die SPD nunmehr eingesehen hat, das ein Land wie Deutschland Eliten braucht und hierzu auch die entsprechenden Einrichtungen und Investitionen notwendig sind.

JuliA-Sachsen lehnt aber das von der SPD vorgestellte Projekt zur Schaffung von bundesweit 10 Eliteuniversitäten ab. Ein Investitionsprogramm des Bundes zur Finanzierung dieser 10 Universitäten wird aus folgenden Gründen abgelehnt:

Das Geld stammt aus den gekürzten Mittel für die Länder im Bereich Hochschulbau Der Bund hebelt durch Investitionsprogramme die Länderhoheit aus um die Regierung Schröder zu profilieren Die strukturellen Probleme einer verkrusteten Hochschullandschaft werden nicht gelöst!

Eliteuniversitäten entstehen nicht per Dekret. Sie brauchen Zeit und die Möglichkeit einer eigenständigen Entwicklung auf der Grundlage einer sicheren Finanzierung. Eliteuniversitäten entstehen nur, wenn man sie in die Freiheit entlässt und vollständige Autonomie gibt. Eliteuniversitäten entstehen am besten im freien Wettbewerb um die Studenten.

Um die Entwicklung einer Hochschullandschaft mit Eliteuniversitäten zu ermöglichen braucht es daher folgende Rahmenbedingungen:

• Abschaffung der ZVS und des NC

• Vollständige Autonomie der Universitäten

• Einführung der Bildungsgutscheine

• Abschaffung des Dienstrechts für Hochschulpersonal

• Abschaffung des Hochschulrahmengesetztes


Als Jungliberale Aktion sprechen wir uns für die Entstehung von Eliteuniversitäten an sich aus. Diese Entwicklung muss aber auf der Grundlage eines Entwicklungsprozesses von den autonomen Hochschulen ausgehen und darf nicht wie von der SPD beabsichtigt auf der Grundlage von planwirtschaftlichen Überlegungen entstehen.

Daher lehnt JuliA-Sachsen das Programm der SPD zur Schaffung von 10 Eliteuniversitäten ab, da es außer der Profilierung von Frau Buhlman niemanden nutzt, sondern nur schadet!