Wissenschaftlich fundierte Weiterbildung (28.JuliA-Landeskongress): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Beschlusssammlung der JuliA Sachsen
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Version vom 17. Februar 2015, 22:18 Uhr

Lebenslanges Lernen ist eine der Herausforderungen unserer Zeit. Dieser Herausforderungen müssen auch die Hochschulen gewachsen sein, im Wettbewerb mit privaten Strukturen müssen sie Angebote entwickeln, die vor allem die Vorteile der Verknüpfung mit der Forschung nutzen. Daher fordert die Jungliberale Aktion Sachsen die zügige Umsetzung des von der Sächsischen Hochschulentwicklungskommission (SEHK) empfohlenen "Landesentwicklungsprojektes". Da es nicht zu erwarten ist, dass sich dieser Sektor von Beginn an finanziell selbst tragen wird, bedarf es staatlichen Handelns, um einen Sektor Wissenschaftlich fundierter Weiterbildung zu entwickeln.

Der SHEK folgend fordern wir den Weg über folgende Schritte:

• Entwicklungseinheiten für ein institutionalisiertes Weiterbildungsangebot. An jeder Hochschule sollen Einheiten aus Fachvertretern und Spezialisten für Weiterbildung gebildet werden, die möglichst schnell in teilautonome Ausgründungen überführt werden sollen. Das Landesentwicklungsprojekt dient dabei der Koordination. Allen Gremien sollen Vertreter der Wirtschaft und des an Weiterbildung interessierten öffentlichen Sektors angehören.

• Die Entwicklung eines weitgehend modularisierten Angebots mit einem transparenten und transportablen System von Kreditpunkten.

• Die Schaffung von markt- und kostengerechten Preisstrukturen. Der Weiterbildungssektor muss möglichst früh den Marktrealitäten angepasst werden, um die mittelfristige Verselbständigung zu erreichen.

• Rekrutierung von qualifizierten außeruniversitären Lehrkräften. Für den Weiterbildungssektor werden zusätzliche und speziell qualifizierte Lehrkräfte gebraucht werden. Die Auswahl soll bei den Hochschulen liegen, um Freiheit für eigene Profilierungen zu geben.